Sonntag, 12. Januar 2014

Brathuhn auf etwas andere Art oder anders genannt: " Beer-Butt-Chicken"

Ja, da bin ich wieder. Lange habe ich nichts von mir hören lassen aber die Familie Kitchentinker steckt gerade massiv in Umzugsarbeiten da wir endlich in unser kleines Traumhäuschen umziehen können. Das heißt in erster Linie: viel organisieren, umbauen, ausmalen und tapezieren, Möbelhäuser durchstöbern, Traumküche planen lassen, Möbel zusammenschrauben, Kisten packen, aussortieren......naja...ihr wisst ja wie das ist.
Noch dazu hat ein fieser Virus meine Familie seit Wochen fest im Griff, was alles ein wenig schwieriger macht. Nichts desto trotz wollten sich Mr. Kitchentinker und ich gestern einen schönen Abend gönnen nachdem das Töchterchen bei ihrer Oma übernachtet hat und der kleine Zwerg schon früh im Bett lag. Also war ein schönes Abendessen angebracht und zum Glück bin ich vor einigen Tagen über ein Rezept gestolpert, dass äußerst interessant aussah. Experimentierfreudig wie ich nun einmal bin musst das natürlich versucht werden. Ich möchte hiermit Christoph, einen sehr lieben Freund von mir, danken, dass ich es euch hier am Blog präsentieren darf :)

Es ist ein Brathuhn der etwas anderen Art, aber ich muss gestehen, dass ich selten so zartes Hühnerfleisch gegessen habe. Außerdem bietet das Rezept noch etliche Variationsmöglichkeiten. Ausprobieren zahlt sich auf alle Fälle aus.

Was wird also benötigt?

  • 1 küchenfertiges Brathuhn
  • 1-2 EL Honig
  • 1 gehäufter TL Senf ( Estragon, Dijon.....wonach einem gerade ist)
  • 1/2 Päckchen Brathuhngewürz (z. B von Kotanyi)
  • 3-4 gekochte Erdäpfel ( Kartoffeln) - am Besten eine festkochende Sorte
  • 1 Zwiebel
  • 6 dünne Scheiben Bauchspeck
  • 2 Knobauchzehen
  • 1 große Dose Bier
  • etwas Butter
  • 1-2 Rosmarinzweige
Aus Honig, Senf und Brathuhngewürz eine Marinade zusammenrühren. Vom Brustteil des Huhns vorsichtig die Haut lösen und Butterflocken darunter schieben. Anschließend den Vogel rundherum gut mit Marinade einreiben und ca. eine Stunde marinieren lassen.
Backofen auf 170°C, Umluft ( Heißluft) vorheizen und Rost so weit wie möglich unten einhängen, das das Hühnchen viel Platz in Anspruch nimmt.
Zwischenzeitlich die Erdäpfel vorkochen, Speck und Zwiebel würfelig, und Knoblauch in Scheiben schneiden. Erdäpfel, je nach Sorte, schälen, und ebenfalls in große Würfel schneiden. Erdäpfel mit Zwiebel, Speck und Knoblauch vermischen.
Dose Bier öffnen und ein Glas davon abgießen. Nun das Huhn, aufrecht, über die Dose stülpen und in eine größere Auflaufform stellen. Die Erdäpfel-Speck Mischung sowie Rosmarinzweige rundherum verteilen. 
Nun das Huhn vorsichtig in den Ofen stellen und für gut 1 Stunde drin belassen. Alle 10 Minuten wird das Huhn mit den zurückgehaltenem Bier übergossen, ist dieses aufgebraucht schöpft man den  entstehenden Saft darüber. 
Nach der Bratzeit holt man das Brathuhn aus dem Ofen und entfernt die Bierdose. ACHTUNG: der Dampf ist sehr heiß! Wir haben das zu zweit gemacht. Mr. Kitchentinker hat den Vogel mit der Fleischgabe angehoben und ich habe mittels Kochhandschuh und Küchenpapier die Dose vorsichtig herausgezogen.
Nun wird das Huhn zerteilt und mit den Erdäpfeln und den Saft angerichtet. Da ich immer Gemüse dazu brauche gab es bei uns noch Röstgemüse dazu.

Fazit: Das Fleisch ist superzart und saftig, der Biergeschmack ist zwar präsent aber nicht aufdringlich und es ist überhaupt nicht bitter, eigentlich der Hauptgrund warum ich eigentlich kein Biertrinker bin. Bei uns wird es wohl öfter auf den Tisch kommen. Danke Christoph! :)


Kommentare:

  1. Von dem "Dosenhuhn" hab ich schon so oft gelesen! Mich schreckt das Bier aber ab (der Mr. trinkt ja gar keines). Aber ich meine an diversen Stellen schon gelesen zu haben, dass man das Bier durch jede x-beliebige Flüssigkeit ersetzen kann...

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